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<pre>St. Pauli beendete mit dem 1:0 über Hoffenheim eine sechs Spiele anhaltende Sieglosserie (2U, 4N) und sammelte drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. In keiner der letzten sieben BL-Partien schossen die Kiezkicker mehr als ein Tor. Mit gerade einmal 20 Treffern stellen sie die schwächste Offensive im Oberhaus. Aber: Mit nur 30 Gegentreffern stellt der FCSP als 15. der Tabelle auch die drittbeste Abwehr.  <p> Mit überfallartigen Angriffen und ihren an Klopp-Zeiten erinnernden Pressing-Attacken setzten die unter Peter Bosz nur noch im 4-3-3 agierenden Schwarz-Gelben dem VfL nämlich derart zu, dass der Auftaktdreier dank einer frühen 2:0-Führung bereits vor dem Pausenpfiff besiegelt war.  <p>  Hatten sich die Oberbayern in ihren ersten fünf Heimspielen noch mit mickrigen zwei Törchen begnügt, wurde diese Ausbeute nun innerhalb der zweiten Halbzeit mehr als verdoppelt: ein Torrausch, gegen den nun gewiss auch der FC Köln nur wenig einzuwenden hat. <p> Mehr Tore? Bitte, gern! Das ist zumindest die Meinung unseres verehrten Käpt’n Capponi, wenn es um den zu erwartenden Spektakel-Faktor am Ostersonntag geht. Die von ihm favorisierte Wette auf Über 3.5 Topre spielt bei Winamax tund den 1,9-fachen Einsatz ein. <p>  Es war weder ein Befreiungsschlag noch ein klares Votum für den wackelnden Trainer Peter Bosz. Allenfalls diente Borussia Dortmunds 1:1 bei Bayer Leverkusen als kleine Erleichterung.  </pre>


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<pre>Zieht man von diesen 33 Treffern nun Eigentore und Elfmeter ab, bleiben 27 Tore übrig — 13 erzielte die Defensive, nur 14 die Offensive. Das spricht einerseits für die Torgefährlichkeit der Verteidiger, aber keineswegs für Qualität der Angreifer.  <p> Havertz bereitete drei Tore vor – das hatte in der Bundesliga-Geschichte noch nie ein 18-Jähriger geschafft. Bailey und Brandt trafen, ebenso der zweite Herrlich-Joker Pohjanpalo. Herrlich nach der Partie: „Wir haben aus einem schlechten Spiel ein gutes gemacht.“  <p>  Stöger: „Er ist ein sehr fleißiger Spieler und hat eine große Stabilität in seinem Spiel.“ <p> Weitaus beunruhigender muten momentan nämlich die von Woche zu Woche eklatanter werdenden Defensivsorgen an. Kein Wunder: Nachdem die Elf von Trainer Peter Bosz ihre ersten fünf Ligauafgaben noch ohne einen einzigen Gegentreffer gelöst hatte, kassierte man in den fünf drauffolgenden Duellen satte elf Stück. <p>  Da die Konkurrenz aus Bremen, Hamburg und Wolfsburg in den letzten Wochen wie von Sinnen punktete, kommt die aktuelle Ergebnisdelle zu einer denkbar ungünstigen Zeit, zumal es in der Rest-Saison auch nur noch gegen zwei Teams aus dem unmittelbaren tabellarischen Umfeld geht.  </pre> 


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<pre> Zudem holte der VfL aus den letzten fünf Auswärtspartien sieben Punkte und ist damit das drittbeste Gast-Team in diesem Zeitraum.  <p> Zwar dürfte die Westfalen das zuvor erlittene 1:5 in der Münchner Allianz Arena noch eine ganze Weile beschäftigen; der souverän verwaltete Auftritt in der Coface-Arena machte aber deutlich, dass das Dortmunder Personal auch nach dieser Abreibung nicht in Selbstmitleid und —zweifeln zerfließt.  <p>  Unser Experte Steffen ist zuversichtlich, dass sich Augsburg auch im hohen Norden als stabil erweist – und mit mindestens zwei selbst erzielten Treffern den Grundstein für den einen oder anderen Zähler bei Holstein legt. Schreitet der FCA planungsgemäß mindestens doppelt zur Tat, zahlt LeoVegas den ca. 2,2-fachen Wetteinsatz zurück. <p>  Zwar dominierte die Mannschaft von Pal Dardai das Spiel, stärkte den Gegner aber durch viele ungenaue Zuspiele im Spielaufbau und ungeschicktes Abwehrverhalten. <p>  Während die Lilien in ihren Auswärtsspielen vor Aufmüpfigkeit kaum laufen können, wird von den 98ern die zweitschwächste Heimelf der Liga gestellt; allein der Traditionsklubs aus Bremen stellte sich im Weserstadion bis dato noch ein bisschen dümmer an.  </pre>


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<pre> Kiel konnte den 4:2-Heimsieg über Dortmund nicht vergolden und kassierte nach zwei Heimdreiern am Stück mit insgesamt 9:3 Toren am vergangenen Wochenende eine 1:3-Heimschlappe gegen Hoffenheim. Auswärts warten die Störche in dieser Bundesliga-Saison weiterhin auf ihren ersten Sieg. Mit einer 0-2-6-Bilanz sind sie das zweitschwächste Auswärtsteam. Ihre letzten fünf BL-Partien auf des Gegners Platz verloren sie allesamt.  <p> Dabei ist es durchaus symptomatisch, dass das Team von Niko Kovac zuletzt sogar im seltenen Moment des Erfolges die Quittung für die fehlenden offensiven Konzepte präsentiert bekam; weil Hoffenheim beim HSV deutlicher gewann, rutschten die Hessen erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz ab.   <p> Favre hat die Dortmunder Mannschaft nicht nur personell umgestaltet, sondern will sie auch hinsichtlich der Spielanlage verändern. <p>  Nach nur zwei Siegen aus 23 aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen eroberte Heidenheim allein an den letzten beiden Spieltagen genauso viele Dreier. Insgesamt holte der FCH aus den den letzten drei Partien sieben von neun möglichen Punkten und findet sich mittlerweile auf dem Abstiegs-Relegationsplatz wieder. Das rettende Ufer ist mit drei Zählern Rückstand wieder in Sicht.  <p> Bei den Gastgebern wird Kapitän Lars Bender zurückkehren, Neuverpflichtung Aleksandar Dragovic könnte sein Debüt geben. Schuster wird nach dem Ausfall von Kohr noch mehr improvisieren müssen.  </pre>


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<pre> Als ob ein Revier-Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 nicht schon heikel genug wäre, bringt eine Zahl noch mehr Brisanz in das anstehende Duell der beiden Erzrivalen: Erstmals seit über 900 (!) Tagen stehen die Schalker in der Tabelle wieder vor dem BVB.  <p> Hervor stach dabei vor allem ein Mann: Fünffach-Schütze Luka Jovic, der erste seiner Art, seitdem Frankfurt in der Bundesliga vertreten ist.  <p>  Dortmund ist in dieser Bundesliga-Saison noch ohne Gegentor. Das ist zugleich neuer Vereinsrekord — null Gegentreffer nach den ersten fünf Spieltagen gab es in der BVB-Historie noch nie. <p>  Zu den bewährten Erfolgsrezepten von Peter Stöger ist schließlich auch das gezielte Dosieren der eigenen Anstrengungen zu zählen; entsprechend ist es ein gar nicht so abwegiger Gedanke, dass der geordnete Rückzug in der finalen Phase bloß eine letztlich nicht zuschnappende Falle gewesen war.  <p> Dies gilt in gewisser Weise auch für die Gladbacher Gäste. Rechnerisch gesehen ist es zwar nach wie vor möglich, dass die Fohlen von Position vier und damit dem letzten Champions League-Rang noch verdrängt werden könnten, angesichts des weitaus besseren Torverhältnisses ist die Gefahr aber rein theoretischer Natur.  </pre>


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